Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Gewöhnliche Wasserschraube

Herkunft und Aussehen

Die Schraubenvallisnerie ist eine europäische und südwestasiatische Pflanze, die sich besonders wohl fühlt und schnellwüchsig ist, wenn man sie in mittelfeinen Kies setzt und in härterem Wasser pflegt. Von Vallisneria spiralis gibt es einige Wuchsformen, deren Blätter unterschiedlich lang werden. So erklären sich die Angaben zwischen 30 cm und 100 cm. Die klein bleibenden geschraubten Formen eignen sich schon für kleine Behälter ab 30 cm Höhe, die Blätter der großen Formen sind nicht geschraubt. Man kann Vallisneria spiralis in den Sommermonaten auch im Freiland halten, wenn das Wasser 20 °C und darüber warm ist.

Pflege

Schon bald nach dem Einpflanzen kann man sehen, wie sich in einem kleinen Abstand von der Mutterpflanze aus den Bodengrund eine kleine grüne Spitze hervorschiebt. Sie ist das Ende eines Rhizoms, also ein Ableger, der recht schnell zu einer großen Pflanze heranwächst. Stimmen die Aquarienverhältnisse für die Vallisneria, hat man bald einen schönen Bestand ohne Zutun. Im allgemeinen streben die Ausläufer zur stärksten Lichtquelle, das heißt, in einem Aquarium, das dicht am Fenster steht, "wandern" die Pflanzen in diese Richtung. Gibt es nur eine Beleuchtung von oben, bleiben die Ausläufer dichter zusammen.

Beim Einpflanzen achte man darauf, dass man vorher faulige Wurzeln entfernt hat und die verbleibenden weißen Wurzeln möglichst senkrecht in den Bodengrund gedrückt werden. Danach läßt man die Vallisnerie in Ruhe, damit sich die Saugwürzelchen, die man beim Herausziehen aus dem Bodengrund fast völlig abstreift, an der Wurzel wieder bilden können. Diese Saugwürzelchen nehmen die Nährstoffe auf und führen sie durch ein Leitungssystem den Zellen zu.

FAMILIE:
Froschlöffelgewächse, Hydrocharitaceae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Vallisneria spiralis
VORKOMMEN:
Europa, Südwestasien
HÖHE:
Von 30 cm bis zu 1 m
PFLEGE:
Einfach. Bodengrund recht unwichtig
PH-WERT:
Um den Neutralwert 7
WASSERTEMPERATUR:
20 - 28 °C
WASSERHÄRTE:
Wächst am besten in etwas härterem Wasser
Weitere Artikel
Steckbrief Schillerbärbling

Steckbrief Schillerbärbling

Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann komm das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. weiterlesen »
Steckbrief Spritzsalmler

Steckbrief Spritzsalmler

Zu den interessantesten Fischen in der gesamten Fischwelt gehört zweifellos der Spritzsalmler, denn seine Fortpflanzungsweise ist einzigartig. Aus diesem Grund ist ein großes, helles und gut abgedecktes Aquarium sehr wichtig. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Viele der Garnelenarten sind exzellente Algenvertilger und können so manches Aquarium von dieser Plage befreien und sind außerdem sehr interessant zu beobachten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung sind sie jedoch nicht in der Lage die langen Haar- oder Pinselalgen zu bewältigen, die bereits im Aquarium zur Plage geworden sind. weiterlesen »
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Seepferdchen

Steckbrief Seepferdchen

Wenn man als unbefangener Betrachter zum ersten Mal ein lebendes Seepferdchen (Hippocampus spec.) im Aquarium sieht, wird man kaum glauben wollen, dass es sich um einen Fisch handelt, denn sein Aussehen weicht zu stark von der Vorstellung ab, wie ein normaler Fisch aussieht. Es gibt 30 bis 35 verschiedene Arten der Seepferdchen. weiterlesen »
Steckbrief Zwergfadenfisch

Steckbrief Zwergfadenfisch

Einer der schönsten und beliebtesten Aquarienfische ist der aus dem nordöstlichen Indien stammende Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Schon bei seiner Ersteinführung 1903 löste er Begeisterung aus. Die schöne Färbung ist allerdings nur beim Männchen zu sehen, dagegen erscheinen die Weibchen ausgesprochen bescheiden gefärbt. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

In jedem Meerwasseraquarium fällt der Gelbe Hawaiiseebader oder auch Hawaii-Doktorfisch genannt (Zebrasoma flavescens) sofort auf, denn diese Art ist tatsächlich von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse quittegelb. Er zählt zu den friedlichsten Doktorfischen. In der Natur ist der Gelbe Hawaiiseebader an Riffe gebunden, da er zu den Pflanzenfressern gehört, die Algen von der Oberfläche der Korallen oder Gesteine abweiden. Dabei nimmt er sicher auch Kleinstlebewesen mit auf, die zwischen und an den Algen leben. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasserkrebs

Steckbrief Süßwasserkrebs

Weltweit gibt es mehr als 500 Krebsarten, die meisten in Nordamerika und Australien. Krebse werden in drei Familien eingeordnet: die Krebse der nördlichen Halbkugel in den Familien Astacidae und Cambaridae und die der südlichen Halbkugel in der Familie Parastacidae. Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden allerdings der Südosten der USA und Australien. weiterlesen »
Steckbrief Amano-Garnele

Steckbrief Amano-Garnele

Die Amanogarnele (Caridina multidentata) findet man häufig in heimischen Aquarien. Diese Süßwassergarnele ist sehr fleißig und kann dabei helfen, das biologische Gleichgewicht im Aquarium zu erhalten. Die Amanogarnele gehört zu den ersten Süßwassergarnelen in heimischen Aquarien. Bekannt wurde sie durch Takashi Amano, von ihm hat sie auch ihren Namen. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.