Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Ohrgitter-Harnischwels

Zu den beliebtesten Algenfressern im Liebhaberaquarium gehören seit Jahrzehnten die Vertreter der Gattung Otocinclus, vor allem wegen ihrer geringen Größe. Sie werden kaum größer als 6 cm und fallen mit ihren gedeckten Farben im Aquarium nur dadurch auf, dass man sie oft entlang der Scheiben oder über Pflanzen und Dekorationen entlangrutschen sieht, wobei man deutlich erkennt, wie sie mit ihrem unterständigen Saugmaul den Aufwuchs abschaben.

Herkunft
Der Ohrgitter-Harnischwels stammt aus Südamerika. Dort lebt er in Brasilien, in strömungs- und sauerstoffreichen Gewässern.

Verhalten
Ihre größeren Verwandten unter den Harnischwelsen (siehe auch Harnischwelse Loricariidae) können bei ihrer Abschaberei auch die Blätter der Aquarienpflanzen so stark skelettieren, dass man durch das Blatt nahezu hindurchsehen kann. Das machen die Otocinclus normalerweise nicht. Hängen die Otocinclus an der Frontscheibe, kann man hinter dem Kopf gut ihr Herz erkennen und den Herzschlag verfolgen.

Wenn das Wasser nicht genügend atembaren Sauerstoff enthält, können Otocinclus auch atmosphärische Luft von der Wasseroberfläche schlucken und den Sauerstoff im Darm entziehen. Das bedeutet aber nicht, dass man diese Fische in verschmutzten Aquarien pflegen sollte. Auch sie lieben klares Wasser mit einer leichten Strömung.

Haltung
Im Gesellschaftsbecken zusammen mit anderen friedfertigen Arten läßt sich Otocinclus gut pflegen, wenn man ihm die Möglichkeit bietet, von Moorkienholzwurzeln und glatten Steinen den sich darauf ansiedelndem Aufwuchs zu fressen. Zusätzlich kann man es mit überbrühtem Salat und Spinat versuchen. Man kann ihnen aber auch zu Boden sinkende Futtertabletten anbieten, die sie auch annehmen, aber man nicht zuviel füttern, weil sie sonst oft ihre Neigung verlieren, Algen abzuschaben. Blaualgen-, Pinsel- und Bartalgen mögen sie nicht.

Zwar lieben sie die Dämmerung, doch sieht man sie nach der Eingewöhnung immer häufiger auch tagsüber. An das Wasser stellen sie keine besonderen Ansprüche, wenn der pH-Wert um den Neutralpunkt und die Wasserhärte möglichst nicht über 12 °dGH liegen.

Ernährung
Ohrgitter-Harnischwelse sind Allesfresser, bevorzugen aber pflanzliche Nahrung. Neben Algen wird auch gern frisches Gemüse, wie z.B. Spinat, Paprika, Zucchini angenommen. Granulat oder Frostfutter mit hohem Grünanteil können ebenso gefüttert werden.

FAMILIE:
Harnischwelse , Loricariidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Otocinclus
VORKOMMEN:
Brasilien
GRÖSSE:
Ca. 6 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 20 - 26°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 12°dGH
PFLEGE:
Einfach, ohne Schwierigkeiten
NAHRUNG:
Allesfresser, vor allem vegetarische Nahrung, Aufwuchs, Flocken- und Tablettenfutter
Weitere Artikel
Steckbrief Hornblatt

Steckbrief Hornblatt

Zu den am einfachsten zu pflegenden Pflanzen im Aquarium gehören die Hornblätter Ceratophyllum demersum und Ceratophyllum submersum. Beide Arten sind weltweit verbreitet und gehören zur heimischen Flora. weiterlesen »
Steckbrief Schillerbärbling

Steckbrief Schillerbärbling

Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann komm das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Labidochromis

Steckbrief Gelber Labidochromis

Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden. weiterlesen »
Steckbrief Goldfadenfisch

Steckbrief Goldfadenfisch

Der Goldfadenfisch ist eine Zuchtform des Blauen Fadenfisches. hat sie bei den Aquarianern beliebt gemacht. Die Stammform, Trichogaster trichopterus, ist in Südostasien weit verbreitet und bewohnt ganz unterschiedliche Lebensräume. Dank ihres Labyrinthorganes überleben sie auch in sauerstoffarmen Gewässern, da durch dieses Labyrinthorgan zusätzlich Luftsauerstoff aufgenommen werden kann. weiterlesen »
Steckbrief Keilfleckbarbe

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt). weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Diskusbuntbarsch

Steckbrief Diskusbuntbarsch

Beim Wort Diskus geraten viele Aquarianer ins Schwärmen. Unzählige Farbvarianten des Buntbarsches gibt es heute auf dem Markt, und fast jede hat ihren ganz besonderen Reiz. Ursprung all dieser "Traumfische" ist das Amazonasgebiet in Südamerika. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.