Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Papageienplaty

Herkunft

Ihre Heimat ist das südliche Mexiko, aber die im Kölle-Zoo angebotenen Papageienplatys sind samt und sonders Nachzuchten, die sozusagen für den neuen Lebensraum Aquarium gezüchtet werden. 

Eigenschaften

Der früher mit dem lateinischen Name Platypoecilus variatus bekannte Papageienplaty hat seinen deutschen Namen von seiner vielfältigen bunten Färbung erhalten. Dieser Platy ist heute in den verschiedensten Färbungen zu bekommen und fast ebenso einfach zu pflegen, wie sein kleinerer Verwandter, der Xiphophorus variatus. Es gibt unterschiedlichste Zuchtformen, zum Beispiel der hier abgebildete mit der großen Rückenflosse, die wie ein Schleier über den Rücken geschlagen getragen wird. Nur in der Balz und beim gegenseitigen Imponieren der Männchen wird sie aufgerichtet und auch gespreizt, so dass die Rückenflosse nun segelartig wirkt. Die große Flosse stört die Männchen weder beim Schwimmen noch bei der Balz und Befruchtung der Weibchen, wie die oft große Anzahl an lebend geborenen Jungfischen beweist.

Da er größer wird, braucht man für seine Pflege aber ein etwas größeres Aquarium, das man gut bepflanzt, vor allem mit Pflanzen, auf deren Blätter sich leichter Algenwuchs bilden kann, wie etwa Ludwigia, denn Papageienplatys nehmen auch pflanzliche Stoffe auf, die sie zu ihrem Wohlbefinden benötigen. Man sieht sie während der Tagesstunden auch immer wieder längere Zeit den sogenannten Aufwuchs ablutschen. Dabei nehmen sie dann auch tierische Kleinlebewesen mit auf, die sich in dem Aufwuchs aufhalten.

Obwohl die Fische Aufwuchs fressen, eignen sie sich nicht als Scheibenputzer, die Beckenscheiben oder Pflanzen völlig von Algen freihalten.

Eines sollte man aber bei der Pflege in Gesellschaftaquarien beachten: Neugeborene und nur wenige Tage alte Jungfische sind immer ein Leckerbissen für die meisten Mitinsassen. Wer also züchten möchte, der sollte die hochträchtigen Weibchen in ein Ablaichbecken umsetzen, in das man Wasser aus dem Gesellschaftsbecken gefüllt und einige Wasserpflanzen - am besten feinfiedrige - gebracht hat, damit die vom Weibchen geborenen Jungen Zuflucht finden. In einem sehr gut bepflanzten und mäßig mit friedfertigen Fischen besetzten Gesellschaftsbecken werden immer wieder ein paar Junge den Freßgelüsten der Mitinsassen entgehen und auch heranwachsen.

Pflege

Man kann den Papageienplaty sogar bei Zimmertemperatur pflegen, aber die schönsten Farben zeigt er bei Wassertemperaturen über 20 °C. Als Nahrung dient alles, was die Art bewältigen kann, vom Flockenfutter über Tabletten bis zu Lebendfutter aller Art, aber man sollte immer auf pflanzliche Zusatzkost oder Futterflocken achten.

FAMILIE
Poeciliidae, Lebendgebärende Zahnkarpfen
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Xiphophorus variatus
VORKOMMEN:
Südmexiko
GRÖ?E:
Männchen 5 cm, Weibchen bis 8 cm
PH-WERT:
Um 7
WASSERHÄRTE:
Bis 30 °dGH
PFLEGE:
Einfach in gut bepflanzten Aquarien ab 60 cm vorderer Kantenlänge, auch in Gesellschaft anderer friedfertiger Fischarten
WASSERTEMPERATUR:
22 - 26 °C
NAHRUNG:
Lebendfutter, Flocken und Tabletten, aber vor allem auch pflanzliche Substanzen
SONSTIGES:
Männchen mit zum Begattungsorgan (Gonopodium) umgewandelter Afterflosse
Weitere Artikel
Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Wer eine dekorative Solitärpflanze in seinem Aquarium haben möchte, der findet in dieser Schwertpflanze einen guten Pflegling, die mit zunehmendem Wuchs immer dekorativer wird. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Schillerbärbling

Steckbrief Schillerbärbling

Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann komm das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. weiterlesen »
Steckbrief Paradiesfisch

Steckbrief Paradiesfisch

Der Paradiesfisch (Macropodus opercularis) ist ein Labyrinthfisch, der relativ leicht zu pflegen und sehr farbenprächtig ist. Zu seinem natürlichen Lebensraum gehören Teile von Korea, China und Vietnam. Hier ist er in flachen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit viel Pflanzenbewuchs oder auch in überfluteten Reisfeldern zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Prachtschmerle

Steckbrief Prachtschmerle

Die unbestritten schönste der bisher bekannten Schmerlen ist die aus dem südöstlichen Asien, nämlich von Sumatra und Borneo, stammende Prachtschmerle, Botia macracanthus. Mit ihrem gelben bis rötlichgelben Körper, den breiten schwarzen senkrechten Binden und den roten Flossen fällt sie in jedem Aquarium auf. weiterlesen »
Steckbrief Grosses Fettblatt

Steckbrief Grosses Fettblatt

Zu den ausdauerndsten Aquarienpflanzen gehört das Große Fettblatt, das man in der Literatur je nach Autor auch unter dem wissenschaftlichen Namen Bacopa amplexicaulis findet. In ihrer Heimat Nordamerika ist das Große Fettblatt als kriechende Sumpfpflanze in den mittleren und südlichen USA zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehören die Schwertpflanzen Südamerikas, von denen einige in unserer Liebhaberei Hausrecht erworben haben und im Kölle Zoo in verschiedenen Arten und Zuchtformen erhältlich sind. weiterlesen »
Steckbrief Brokatbarbe

Steckbrief Brokatbarbe

Der lateinische Artname ist in Anführungstriche gesetzt, weil die Art zwar im Handel so bezeichnet wird, aber keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, denn es ist noch immer umstritten, ob es sich bei der Brokatbarbe um eine echte, in der Natur vorkommende Art handelt oder lediglich ein Zuchtprodukt, das es in der freien Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Bei dieser in der Natur das flache Wasser und auch verschlammte Böden besiedelnden und hier kriechenden Pflanze, kommt es zur Bildung von in Büscheln stehenden sogenannten Atemwurzeln oder Aerenchyme, die der Pflanze ein ganz eigenes Erscheinungsbild verleihen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.