Steckbrief Dackel

Der sprichwörtliche "Dackelblick" lässt die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Und das zu recht, denn der Dackel, auch Teckel oder Dachshund genannt, ist ein idealer Gefährte für jung und alt. Ursprünglich wurde er ausschließlich als Jagdhund genutzt, denn er beweist sowohl über, als auch unter der Erde viel Mut. Seine kurzen Beine erlauben ihm, selbst in niedrige Bauen zu gelangen. Damit kann er dem Jäger behilflich sein, die gewünschten Beutetiere, z.B. Dachse und Füchse, aus den Höhlen zu treiben. Die Vorgänger des Dackels hatten noch Stehohren. Aus diesen stehohrigen Hunden entwickelten sich die hängeohrigen Hunde, zu denen auch die Bracke gehört. Sie ist der Ahnherr der hängeohrigen Jagdhundrassen - so auch des Dackels.
Doch nicht nur für Jäger ist der Dackel ein geeigneter Kamerad, ebenso für Familien, ältere Menschen und Kinder. Ein Hund kann zum seelischen Wohlbefinden bedeutend beitragen, und gerade älteren Menschen wird die Einsamkeit durch den sensiblen Hund oft fremd. Genau dies ist eine wesentliche Qualität des Dackels: Er stellt sich optimal auf seinen Halter ein. So ist er mit Begeisterung für das Spielen und Herumtollen mit Kindern zu gewinnen, ebenso aber auch als ruhiger, geduldiger Begleiter für ältere Menschen. Innerhalb der Rasse "Dackel" unterscheidet man drei verschiedene Haararten, nämlich Kurz-, Lang- und Rauhhaardackel. Die Urform ist der schwarzrote Kurzhaardackel.
Bereits um 1870 versuchte man durch das Einkreuzen rauhhaariger Schnauzer einen rauhhaarigen Dackel zu züchten. Dies geschah im süddeutschen Raum, und im norddeutschen versuchte man dieses Haarkleid durch Einkreuzung des Dandie-Dinmont-Terriers, sowie des Sky- und Yorkshire-Terriers zu erreichen. Die Kreuzungsversuche erbrachten jedoch nicht den erhofften Erfolg, so dass nur noch Hunde mit reinem Kurzhaarblut eingekreuzt wurden und so entstand das uns heute bekannte Haarkleid. Die Langhaardackel entstanden schließlich durch die Einkreuzung von Wachtelhunden.
Wer sich also für die Haltung dieses flexiblen Hundes entschieden hat, sollte einiges Grundsätzliche über die Dackelhaltung wissen. Jeder Hund braucht eine gewisse Grunderziehung, ob sie zu bestimmten Zwecken erweitert wird oder nicht. So darf man sich nicht immer von den treuherzigen Dackelaugen erweichen lassen, was beim Betteln am Essenstisch beginnt und bis hin zu "tauben Ohren" seitens des Tieres bei Befehlen reicht. Grundsätzlich ist eine geduldige, konsequente Erziehung mit vielen Belohnungen und Streicheleinheiten der beste Weg zum Ziel. Dabei kann man sich die Aufnahme- und Begeisterungsfähigkeit zunutze machen und das Lernen stets mit spielerischen Varianten verbinden. Auf diese Weise ist für Spaß sowohl bei Mensch als auch Hund gesorgt.
Täglich ist ein großer Spaziergang von einer bis eineinhalb Stunden notwendig, darüber hinaus zwei bis drei kürzere von etwa 20-30 Minuten. Zuviel Bewegung gibt es nicht und der Dackel ist ein begeisterter und ausdauernder Läufer.
Bei optimaler Versorgung und Pflege kann der Dackelhalter 13-15 Jahre mit seinem treuen Vierbeiner durch dick und dünn gehen.
Alles, was zur Pflege eines Dackels benötigt wird, führen wir im Kölle Zoo. Hier darf auch gern unser geschultes Fachpersonal des Kölle Zoo-Teams befragt werden.

Ursprungsland:
Deutschland
Zuchtziel/Verwendung:
Jagdhund, Wachhund, Begleithund
Widerristhöhe:
Je nach Varietät 26-37 cm
Gewicht:
6,5-7 kg
Fellfarbe:
Kurzhaar: Einfarbig gelb, gelbrot oder rot, auch zweifarbig oder harlekin
Charakter:
Mutig, ausdauernd, bellfreudig, fröhlich, liebevoll, aber auch eifersüchtig und besitzergreifend
Haltung:
Beschäftigung ist ein Muss!, konsequente, aber liebevolle und behutsame Erziehung
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