Steckbrief Mops

Wenn man die Hunde nach ihrem Wert für die Gesellschaft einteilen möchte, dann gehört vor allem der Mops zu den seit Jahrhunderten bevorzugten Züchtungen. Ihre Beliebtheit hat in der langen Zeit ihres Nachweises, über Höhen und durch Tiefen geführt. Aber ganz vergessen ist der Mops nie gewesen, denn er wurde sowohl in der Literatur als auch auf Gemälden immer wieder behandelt oder abgebildet. Selbst der Dichter des Deutschlandliedes schrieb ein Gedicht "Als unser Mops ein Möpschen war...".
Was macht nun diesen so gar nicht an die übliche Gestalt eines Hundes erinnernden Hausgenossen, immer wieder so beliebt? Wer den Mops zum ersten Mal sieht, wird nicht unbedingt in Begeisterung ausbrechen. Aber je länger man ihn vor Augen hat, desto mehr akzeptiert man ihn. Und wer sich dazu entschließt, einen Mops als Gesellschaft ins Haus zu hohlen, wird sehr schnell entdecken, dass er einen Vierbeiner besitzt, der einen völlig eigenen Charakter hat. Es gibt keine zweite Hunderasse mit gleichen oder vergleichbaren Eigenschaften. Nicht umsonst wird er immer wieder einmal zum Modehund.
Ursprünglich gezüchtet wurde er wohl im fernen Osten, wahrscheinlich in China. Im 16. Jahrhundert brachten ihn holländische Seefahrer nach Europa, wo die Rasse bald vor allem an den Höfen von Kaisern, Königen und anderen Adeligen einzogen. Da das Volk sich gern nach seinen Regierenden richtet, dauerte es nicht lange, bis auch der Mops eine weitere Verbreitung erlangte. Dabei spielte auch eine Rolle, dass der Mops anspruchslos war und kein unruhiger Geselle ist, der viel Auslauf braucht. Wer aber seinen Möpsen etwas Bewegung gönnt, der wird kräftige und gut muskulöse Hunde haben, die nicht von jedem Zipperlein befallen werden.
Möpse sind ausgesprochen spaßig, die ihre Besitzer gern necken. Außerdem sind sie auch verspielt und eignen sich dadurch auch für Kinder, für die sie beliebte Spielgefährten sind. Aufgrund seiner geringen Bewegungsfreude, eignen sie sich zudem gut für ältere Menschen.
Man darf Möpse aber nicht unterschätzen. Richtig gehaltene, nicht zu dick gefütterte Möpse, sind mutige und verläßliche Wächter. Fühlt sich ein Mops aber beleidigt, zeigt das deutlicher als andere Hunde, kehrt aber schnell wieder zum normalen Verhalten zurück. Nicht umsonst heißt es, dass sich ein Mensch "mopst", wenn er sich langweilt oder sich ärgert. Und auch der Ausdruck "mopsen" für stehlen geht auf diesen Hund zurück.
Alles, was zur Pflege eines Mops`s benötigt wird, führen wir im Kölle Zoo. Hier darf auch gern unser geschultes Fachpersonal des Kölle Zoo-Teams befragt werden.

Gruppe:
Kleine doggenartige Hunde
Ursprungsland:
Großbritannien
Zuchtziel/Verwendung:
Ursprünglich kleiner Wachhund und Begleithund, heute nur noch Begleithund
Widerristhöhe:
ca. 30 cm
Gewicht:
6,3-8,1 kg
Fellfarbe:
Falb oder schwarz, silber, apricot
Charakter:
Intelligent, lernfreudig, humorig, sensibel, sanft, fröhlich und anhänglich, auch eifersüchtig, bellt nur selten
Haltung:
Einfach, benötigt nur kurze Spaziergänge, mag keine Einsamkeit, hitzeempfindlich, 2-3mal wöchentlich bürsten, die empfindlichen Augen und Gesichtsfalte stets kontrollieren
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