Steckbrief Siamkatze

Ihr Ursprung liegt auch heute noch im Dunkeln Südostasiens. Sie erhielt ihren Namen Siamkatze, weil sie zuerst aus dem früheren Siam, dem heutigen Thailand, Ende des vorigen Jahrhunderts zuerst nach England kam. Als Vorfahren für diese Rasse, kommen wohl vor allem die Bengalkatze und die Nubische Katze in Frage, zusammen mit anderen Hauskatzen Südostasiens. Sie besitzt einen schlanken und langgestreckten Körper, der geschmeidig wirkt. Wie so oft bei besonderen Zuchtrassen von Heimtieren, wurde die Siamkatze in den Häusern und Palästen des Adels gepflegt und gezüchtet. So war es eine Auszeichnung, dass der damalige britische Generalkonsul Gould, vom König von Siam ein Pärchen geschenkt bekam. Der heutige Standard der Siamkatze entspricht nicht mehr dem den der ersten nach Europa gelangten Tiere, sondern ist später in England kurz nach der Jahrhundertwende aufgestellt worden.
Die ursprünglich aus Thailand oder Siam eingeführten Exemplare schielten und hatten einen Knickschwanz. Dies waren Kennzeichen für jene Rasse. Heute sind sowohl das Schielen als auch der Knickschwanz nicht mehr erwünscht und als Zuchtfehler ausgemerzt. Aber noch heute sieht man der gut gepflegten Katze die adelige Herkunft an, vor allem, wenn sie hoch aufgerichtet sitzt und mit ihren blauen Augen durch alles hindurch in weite Ferne zu schauen scheint.
Wer eine lebhafte und stets unternehmungslustige Katze als Haustier pflegen möchte, wird von einer Siamkatze nicht enttäuscht. Sie braucht Bewegungsfreiheit und kann immer wieder in großem Tempo durch die gesamte Wohnung jagen, wobei es über Tische, Stühle und Schränke geht. Sie braucht die Möglichkeit sich ricchtig austoben zu können. Zu anderen Zeiten benimmt sie sich dagegen auch sehr gesittet. Siamkatzen sind kaum für die Freilandhaltung geeignet, denn auch heute noch liebt sei die gute Zimmerwärme und sucht sich auch als Ruhelager einen erwärmten Platz. Bei zu kühler Haltung wird das Fell dunkler. Sehr gern beziehen sie Stellung an Plätzen, von denen aus sie auf die belebte Umwelt achten können, wie zum Beispiel auf einem Fensterbrett in der wärmenden Sonne. Mit Fug und Recht darf man sagen, dass Siamkatzen ausgesprochen neugierig sein können.
In der Pflege ist die Siamkatze, abgesehen von der Zimmertemperatur, nicht anspruchsvoll. Sie liebt es, wenn man ihr weiches Fell ab und zu durchbürstet. Auch in der Ernährung zeigt sie sich genügsam, denn sie nimmt Fertigfutter genauso an wie selbst zusammengestelltes. Als Mäusejäger ist sie oft zu hastig oder ungeduldig, was übrigens auch für den Fang von Vögeln an einer Vogeltränke im Garten oder Hof zutrifft.
Es gibt unterschiedlich gezeichnete Formen von fast reinweißen Exemplaren, bis zu Formen mit einer dunklen Maske, dunklen Ohren, dunklen Beinen, dunklen Pfoten und dunklem, geradem Schwanz.
Alles was Sie zur Pflege Ihrer Katze benötigen, führen wir im Kölle-Zoo. Hier dürfen Sie auch gern unser geschultes Fachpersonal des Kölle-Zoo-Teams befragen.

Familie:
Felidae, Katzen
Vorkommen:
Zuchtform, ursprünglich Thailand
Alter:
Durchschnittlich bis 20 Jahre
Trinken:
Immer anbieten
Futter:
Ausgewogene Ernährung, Fertigfutter, Fleischkost mit Vitaminen angereichert
Charakter:
Temperamentvoll, anhänglich, aber eigenwillig
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