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Steckbrief Dsungarische Zwerghamster

Herkunft
Der Dsungarische Zwerghamster lebt ursprünglich in halbwüstenartigen Gebieten Asiens in bis zu zwei Meter tiefen Gängen. Seine kleine Höhle ist wie eine Wohnung eingeteilt - mit Essbereich, Futterdepot und einer Toilettenecke.

Eigenschaften
Der Zwerghamster kann eine Länge von bis zu 10 cm erreichen. Sein Fell ist graubraun. Aus Gründen der Tarnung färbt sich das Fell des Dsungarischen Zwerghamsters - vor allem im Norden seines Verbreitungsgebietes - Weiß. Er lebt meist in Kolonien.
In den letzten Jahren wurde der Zwerghamster ein immer beliebteres Haustier. Dennoch darf man nicht vergessen, dass der Hamster ein dämmerungs- und nachtaktives Tier und damit ideal für tagsüber Arbeitende ist. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sein Tierchen den ganzen Tag über allein lässt.
Abends wird es dann interessant, wenn er aus seinem Versteck heraus gekrochen kommt und zu wühlen und zu graben anfängt. Durch seinen kleinen, rundlichen Körper und den kurzen Füßchen macht es viel Spaß ihm zuzuschauen, wenn er "schwer" an seinem Heim arbeitet, das Futter von der einen Ecke in die andere verfrachtet und sein Depot vor uns verstecken möchte. Denn durch die kurzen Füßchen sieht sein Gang sehr drollig aus.

Artgerechte Haltung
Hat man sich entschlossen einen Zwerghamster zu kaufen, sollte man ihm sein Heim so natürlich wie möglich einrichten. Dazu gehört vor allem genügend Einstreu auf dem Boden zu verteilen, damit er sich gut verbuddeln kann. Auch naturgetreuen Waldboden kann man über das Einstreu verteilen. Ein kleines Holzhäuschen zum Schlafen darf nicht fehlen. Das Futter kann man ein bisschen im Käfig verteilen, so dass er auch nach dem Futter suchen muss und es nicht immer am gleichen Platz im Napf findet. Der Salz - und Mineralstein gehört in jeden Käfig. Dieser ist für das Abwetzen der Zähne wichtig, denn Hamsterzähne wachsen stetig weiter. Auch Naturhölzer kann man ihm anbieten. Am besten eigenen sich Obst- oder Nussbaumhölzer. Fürs Wasser eignet sich eine Trinkflasche. Einige Klettermöglichkeiten, wie Wurzeln oder Äste, erfreuen den Hamster sehr. Auch ein Laufrad sollte nicht fehlen, damit tobt er sich mal richtig aus, falls es ihm einmal langweilig werden sollte.
Spielzeug für Hamster gibt es bei uns im Kölle Zoo in großer Auswahl, wie z. B. Hamsterwippen, Spielburgen, Hängebrücken und vieles mehr. Als Heim eignen sich Aquarien oder Terrarien sehr gut. Sie sind leicht sauber zu halten, sind "nagefest" und haben praktische Abdeckungen, damit der Kleine nicht auf die Idee kommt auszubüchsen. Dem Dsungarischen Zwerghamster muss zur Körperpflege ein Sandbad angeboten werden. Gerade der Dsungarische Zwerghamster badet ausgiebig und gerne im Sand.

Artgerechte Ernährung
Die Ernährung vom Zwerghamster ist nicht sehr anspruchsvoll. Eine Körner- und Sämereimischung ist sein Hauptfutter. Dazu mag er viel Obst und Gemüse, dabei kann man mit Äpfeln, Birnen, Gurken, Karotten (sehr gut wegen dem Vitamin A) variieren. Heu sollte nie fehlen, da es die Verdauung anregt und zusätzlich die Zähne abwetzt. Aus dem Heu macht sich der Hamster auch sehr gerne seinen Schlafplatz. Als Leckerli mag er z. B. Mehlwürmer, die ihm wichtiges tierisches Eiweiß liefern. Auch eine Kolbenhirse wird gerne angenommen.

Entscheidung zum Kauf von Dsungarischen Zwerghamstern
Diese kleinen Nager bringen viel Spaß und Freude in das Alltagsleben, sie sind allerdings keine Kuscheltiere. Aber vor dem Kauf der Dsungarischen Hamster sollte man daran denken, dass auch die kleinen Nager mit Arbeit und Kosten verbunden sind. Ist das einem bewusst, steht einem schönen Leben mit den Kleinen nichts im Wege.

Ordnung:
Nagetiere
Familie:
Wühler
Ursprungsland:
Steppen in Kasachstan und Sibirien
Größe:
Rasseabhängig ca. 7 - 10 cm Länge
Alter:
1,5 - 2,5 Jahre
Futter:
Körner- und Sämereimischung, Heu, Mehlwürmer, Obst, Gemüse, Hamsterfutter, Lottis Freunde
Besonderheiten:
Über den Kopf hinweg verläuft ein dunkler Aalstrich über den gesamten Körper. Am Bauch verfügen sie über Duftdrüsen. Damit markieren sie ihr Revier. Sie dienen den Nagern auch dazu Artgenossen und den Halter zu erkennen
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