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Katze schmollt - Was tun?

Auch bei den Samtpfoten ist nicht immer alles wie es scheint. Einige Katzen können ein sehr menschlich wirkendes, scheinbar beleidigtes Verhalten zeigen: sie wenden sich ab, verweigern die liebevolle Berührung und lassen sogar das Fressen unangerührt, solange der menschliche Freund im Raum ist.

Dieses manchmal rätselhafte erscheinende Verhalten hat mit dem Austragen von Konflikten und dem Finden von Lösungen zu tun. Wer die Zeichen richtig deutet, kann die schmollende Samtpfote wieder umstimmen. Zunächst ist es für den Katzenfreund wichtig, die Ursache des ungewöhnlichen Verhaltens herauszufinden. Das ist manchmal ganz schön schwierig. Denn es kann auch sein, dass ein neues oder versetzt stehendes Möbelstück zum Ärgernis für die Katze wird oder der Geruch eines neuen Gegenstandes, den der Mensch zunächst gar nicht bewusst wahrnimmt, für die Katze absolut inakzeptabel ist.

Ursachenforschung in Sachen schmollende Katze 

Viele Gründe können für dieses Rückzugsverhalten infrage kommen. Und meist steckt auch wirklich etwas dahinter, das die Katze stark stört. Lässt der menschliche Freund die Katze länger allein als üblich oder verreist sogar für mehrere Wochen, wird die Katze das wahrnehmen und darin einen Konflikt sehen. Zieht ein neuer Mitbewohner ein, sei es ein Mensch, eine andere Katze oder gar ein Hund, entsteht für die Katze eine Situation, mit der sie zunächst schwer umgehen kann. Da der feine Riecher immer wesentlich mehr Gerüche wahrnimmt als der Mensch sich vorstellen kann, kommt es auch vor, dass der Katze zum Beispiel auch der Geruch eines menschlichen Besuchers, eines Reinigungsmittels oder Parfums nicht gefällt. Die natürliche Reaktion auf all diese „Widrigkeiten“ ist dann die Vermeidung des Konflikts mit der menschlichen Bezugsperson.

Immer geduldig bleiben und Vertrauen stärken 

In jedem Fall solltest Du geduldig und liebevoll versuchen, der Samtpfote Deine Zuneigung zu zeigen. Schenke ihr trotz des abweisenden Verhaltens genügend Aufmerksamkeit und zeige Dich als verlässlicher Partner. Versuche vor allem, nicht selbst beleidigt zu reagieren und sei nicht nachtragend. Sonst lösst Du eine sich gegenseitig verstärkende Abwehrreaktion hervor, die für alle Beteiligten zur Belastung wird.

Die Rangordnung wird immer wieder festgelegt 

Beobachtet man das Verhalten von Katzen, kann man feststellen, dass bei Konflikten oder bei der immer wieder vorkommenden Festlegung der Rangfolge zwischen den Vierbeinern die Blicke eine wichtige Rolle spielen. Einerseits zeigt das bedrohliche Starren einer dominanten Katze der schwächeren, wer hier das Sagen hat. Will die unterlegene Katze einem Konflikt aus dem Weg gehen, weicht sie dem Blick aus und wendet sich ab. Durch das Vermeiden der Konfrontation mit Blicken werden Spannungen unter den Tieren abgebaut. Ähnlich verhalten sich Samtpfoten dann auch gegenüber den körperlich ebenfalls überlegenen Menschen.

Meist schmollt die Katze nicht dauerhaft 

All diese Auslöser können also zum Grund für ein Zurückziehen und „Schmollen“ sein. Vielleicht findest Du die eine oder andere Ursache, wenn Du versuchst, die Sichtweise der Katze nachzuvollziehen. Manchmal ist das aber naturgemäß auch sehr schwer, schließlich kann auch ein guter Katzenkenner zum Beispiel Gerüche nicht so gut erkennen wie eine Samtpfote mit ihrem ausgeprägten Riechorgan. Bleibe daher immer verständnisvoll, manchmal gewöhnt sich das liebe Tier nach einer Weile auch an eine Umstellung. Es kann natürlich auch mal länger dauern, denn Katzen sind einfach keine Freunde von Veränderungen. Wenn eine dem Schmollen ähnliche Verhaltensweise dauerhaft auftritt und Du keine Lösung finden kannst, solltest Du mit einem Tierarzt oder Tierpsychologen sprechen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. 

 

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